DER GENIALE CODE DER EVOLUTION - VERBORGEN IN DEN RUNEN DER EDDA
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Notizen zur Geschichte der Runen

Die Bücher DER GÖTTLICHE CODE Band 1, 2 und 3 beschreiben den Code der Evolution, der in den Runen verborgen ist. Sie beschreiben auch die Geschichte der Runen und ihre weitgehend unbekannten Wege - in Band 3 zum Beispiel ihren Weg von Irland in die Türkei und danach in die Toskana.

Um Fragen hinsichtlich des verwendeten Runenfuthorks gerecht zu werden, fassen wir hier so kurz wie möglich die Informationen unserer göttlichen Quelle ODIS zusammen. ODIS ist der heutige Name von ODIN, dem Schöpfer der Runen - siehe die Seite »Göttliche Quellen«.

Die ersten Runen übergab ODIS vor etwa 700 000 Jahren. Über Äonen hinweg waren sie die geistigen Zugangstore zu Gott oder zu den Göttern - die einzigen »Schlüssel«, wie ODIS sich ausdrückte. Diese Urrunen umfassten noch nicht alle heute bekannten Zeichen, stammten jedoch alle aus der Kugel und waren somit dreidimensionalen Ursprungs. Die Erinnerung an diesen Ursprung ging schon vor langem verloren, ebenso weitgehend die Erinnerung daran, dass Runen in den unterschiedlichsten Kulturen die Vorläufer späterer Schriftzeichen waren.

Runen waren von Anfang an heilige Zeichen, die nicht für weltliche Belange eingesetzt wurden. Sie dienten außerdem als Orakelzeichen, wofür man sie in Buchenstäbe ritzte. Unser Wort »Buchstaben« erinnert daran. Erst lange, nachdem in anderen Kulturen Schriftzeichen auch für exoterische Zwecke benutzt wurden, bildete man Runen im germanischen Raum auch für Inschriften auf Stein und in Metall ab, so dass sie uns erhalten blieben.


DAS GEMEINGERMANISCHE, ÄLTERE RUNENFUTHARK:
Aus insgesamt nur 220 Inschriften wurde das gemeingermanische Runenalphabet gewonnen, das in der Zeit zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert n.Chr. in Gebrauch war. An einigen Runen dieses 24-teiligen Futharks ist zu erkennen, dass sie aus einer Verdoppelung von Runenzeichen bestehen. Auf dieser Seite sind die Zeichenformen nach Harald Haarmanns Buch UNIVERSALGESCHICHTE DER SCHRIFT wiedergegeben, wobei der besseren Übersicht wegen alternative Runenformen ausgelassen wurden.

Die Bedeutung dieser Runen wird auch heute noch erstaunlich materiell interpretiert (die erste Rune fa heißt zum Beispiel fehu = Vieh = beweglicher Besitz, die zweite Rune ur wird als Wildstier oder Gottesstier betrachtet). Derartige Interpretationen waren menschliche Erfindungen, sie entsprachen laut ODIS niemals dem spirituellen Urgrund der Runen.

Die oben abgebildete Runenreihe stellt das ältere Runenfuthark dar. Die Bezeichnung Futhark stammt von den ersten sechs Zeichen: f-u-th-a-r-k (entsprechend unserem Wort Alphabet, das aus den beiden ersten Zeichen alpha und beta besteht). Andere Runensätze, zum Beispiel das 33-teilige angelsächsische Runenalphabet, hatten in der ersten Reihe ein o und werden deshalb Futhork genannt.


DAS NORDISCHE RUNENFUTHARK:
In über 5000 Inschriften (3000 davon in Schweden) blieb das Nordische Futhark erhalten. Es besteht erstaunlicherweise aus nur 16 Zeichen, die jedoch mit Ausnahme einer einzigen Rune die ursprüngliche Form besitzen. Seltsamerweise weicht gerade die erste Rune von der Urform der Runen ab - sie passt nicht in die Kugel bzw. in ein Sechseck. Im 7. Jahrhundert n.Chr. wurde dieses Futhark laut ODIS auf geistigem Weg einer Frau, die auf der Isle of Man lebte, vermittelt. Sie übte die Funktion einer Priesterin aus, was in der damaligen Zeit, als die römische Kirche die Herrschaft übernommen hatte, nicht ungefährlich war. Die Anzahl von nur 16 Zeichen bezeichnete ODIS für die damalige Zeit als ausreichend.

Auch die hier abgebildete Runenreihe stammt aus dem Buch von Harald Haarmann - und auch hier wurden der besseren Übersicht halber alternative Formgebungen an drei Stellen ausgelassen.

In diesem Futhark war bereits der Evolutionscode verborgen, nämlich in den 8 Runen über dem blauen Balken. Der Code beginnt immer mit der fünften Rune und endet mit der zwölften. Das Wissen um diesen Evolutionscode wurde der Empfängerin nicht übermittelt. »Das wäre zu gefährlich gewesen«, sagt ODIS. Es lag jedoch im Interesse der göttlichen Ebene, diesen Code wieder auf die Erde zu bringen.


DIE RUNEN DES GUIDO VON LIST:
Laut ODIS genügte der 16-teilige Futhork lange Zeit, es lag jedoch im Sinn der Schöpfer, die Anzahl der Runen später auf 18 zu erhöhen - als Zeichen dafür, dass wir dem Ende eines großen Zyklus entgegengehen: 1 + 8 = 9. Der nächste Schritt wäre 1 + 9 = 10 = 1 = Neubeginn. Wie ODIS uns jedoch mehrfach sagte, wird dieser künftige Zyklus auf einer geistigen Ebene stattfinden, auf der keine Schriftzeichen mehr notwendig sein werden.

Guido von List übernahm im Wesentlichen die 16 Runen des Nordischen Futharks und fügte diesen am Ende zwei weitere Runen hinzu. Obwohl er die neue 18-teilige Runenreihe geistig empfangen hatte, entschied er sich, wie ODIS sagt, eigenmächtig für eine Veränderung. Er hatte offenbar für die vierte Rune, deren Silbe er mit os und as angibt, die Zeichenform der Rune Odal (auch Odin, Odil oder Othala genannt) erhalten, jedoch diese Form verworfen - ebenso wie die Zeichenform der letzten Rune. ODIS sagt, diese Veränderung sei nicht gegen Odin bzw. Wotan gerichtet gewesen, List habe einfach seine Formen für stärker und wirkungsvoller gehalten. Die oben abgebildeten Runen stammen aus dem Buch RUNEN von Guido von List von 1912 (Rudolf John Gorsleben bildete sie identisch ab).

Das Zauberlied in der Edda besteht aus 18 Strophen, denen Guido von Lists Runen zugeordnet werden. Odins Runenlied »... Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum ...« entspricht nach Aussage von ODIS in keiner Weise dem ursprünglichen Lied, das leider verlorenging. Odin war der Erschaffer der Runen, er musste sie selbstverständlich nicht am Baum hängend aufnehmen.

Die Bedeutung der einzelnen Runen wurde Guido von List, wie wir erfuhren, nicht vermittelt. Er erarbeitete sie offenbar selbst und fügte dem bisher weltlich ausgelegten Sinn der Runen einen spirituellen hinzu. Wie oben erwähnt, wurde zum Beispiel die erste Rune fa bis dahin fehu genannt und mit Vieh und beweglichem Besitz in Verbindung gebracht. Guido von List vervollkommnete die Bedeutung dieser Rune mit dem Urbegriff für Entstehen und Sein und fügte ihr die Bezeichnung Feuerzeugung und Feuerbohrer hinzu. Damit kam er der von ODIS erläuterten Bedeutung des Göttlichen, schöpferischen Feuers sehr nahe - eine bewundernswerte Leistung. Der Zeit entsprechend interpretierte er jedoch zum Beispiel die Rune sig - die 11. Rune - als »urarischen Gruß- und Kampfruf«, wohingegen die Erklärung von ODIS in eine ganz andere Richtung weist: »Die Rune sig bedeutet tatsächlich >Sieg<, jedoch den Sieg über euch selbst, keinesfalls über andere.«

Von der Existenz des Evolutionscodes erfuhr Guido von List nichts, laut ODIS ahnte er jedoch, dass ein derartiger Code in den Runen verborgen sein könnte. Die Runen des Evolutionscodes sind auch in seiner Runenreihe enthalten (siehe blauer Balken).

Es lag wohl im Geiste jener Zeit, auch Runen auf völkische oder gar rassistische Weise zu interpretieren. Dies tat Guido von List wie andere auch, was jedoch niemals im Sinne der Schöpfer der Runen war. Alle Völker und alle Rassen haben die Aufgabe, der gesamten Menschheit ihren geistigen Ursprung bewusst zu machen. Wenn wir uns an unsere Vorinkarnationen erinnern würden, dann wüssten wir, dass wir alle schon in anderen Kulturen gelebt haben. Und wer bereit ist, sich mit den kosmischen Gesetzen vertraut zu machen, der weiß um die Folgen, die die Ablehnung oder gar die Verachtung anderer Völker oder Rassen mit sich bringt: Er wird sich nach den Gesetzen des Karmas in der bis dahin von ihm gering geschätzten Umgebung reinkarnieren. Nicht als Strafe, sondern als selbst gewählter Ausgleich und Lernprozess, denn zwischen Tod und neuer Geburt überblicken wir in der geistigen Welt die kosmischen Gesetze und treffen Entscheidungen, die wir im Hier und Jetzt nicht für möglich halten würden.

Guido von Lists völkische Interpretation einzelner Runen war auch Anlass für nachfolgende Herrscher, sie für ihre Zwecke zu vereinnahmen (Guido von List starb bereits 1919). Diese Fehlinterpretationen schmälern jedoch nicht die Größe der Runen, genauso wenig, wie Christi Lehre von Liebe und Mitgefühl nicht zerstört werden konnte, obwohl die Herrschenden der institutionalisierten Kirche sie unzählige Male missachtet haben. Immerhin hat Papst Johannes Paul II. an einigen Orten dafür um Vergebung gebeten.


DAS RUNENFUTHORK DES WERNER VON BÜLOW:
Auch Werner von Bülow (1870 - 1947) war nach Aussage von ODIS hellsichtig. Er entschied sich aus eigenem Antrieb dafür, das Runenfuthork zu verwenden, das Guido von List empfangen, jedoch nachträglich verändert hatte. Ob Werner von Bülow es geistig gesehen oder von einer physischen Vorlage abgenommen hat, wissen wir nicht. Er entschied sich laut ODIS für dieses Futhork, weil er der Ansicht war, dass alle Zeichen ins Sechseck passen müssten. Bis auf die erste Rune sind alle Zeichen in ihrer ursprünglichen Form erhalten, sie stammen aus der Kugel und sind somit die älteren Zeichenformen, auch wenn dieses Futhork erst im letzten Jahrhundert veröffentlicht wurde. Die oben abgebildeten Zeichen wurden dem Buch von Rudolf John Gorsleben entnommen. Dieses Futhork entspricht den Intentionen von ODIS und diente deshalb als Basis für das Futhork des Buches DER GÖTTLICHE CODE.


ODIS' RUNENFUTHORK:
Nach der Entdeckung, dass die Runen dreidimensionalen Ursprungs sind, konnten wir im Gespräch mit ODIS die Bedeutung der einzelnen Endpunkte der Zeichen bestimmen (siehe auch Seite Runenmodul). So zeigt die senkrechte Achse der Kugel uns Menschen mit unserem Gefühl im Zentrum, unserem Willen im unteren Punkt und unserem Bewusstsein im oberen Punkt. Die vier Punkte des Äquators der Kugel werden durch die Elemente bestimmt, sie bilden also unsere physische Lebensgrundlage auf der Erde ab: Luft, Feuer, Wasser und Erde. Diese Erkenntnis machte es möglich und notwendig, die einzelnen Runen auf ihre Stimmigkeit zu untersuchen, wodurch sich ein paar wenige Korrekturen ergaben. Die Gedanken und Fragen an ODIS hierüber sind in den Büchern DER GÖTTLICHE CODE ausführlich beschrieben.

Alle Runensätze haben ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Rechtfertigung als wichtige Erkenntnisschritte in ihrer Zeit. Es ist vollkommen unverständlich, warum sich gerade »Runenfreunde« so begrenzen, dass sie nur einen einzigen Runensatz als den richtigen anerkennen können und andere Runensätze mit Hass und Missachtung betrachten. Sie disqualifizieren damit nicht die von ihnen abgelehnten Runensätze, sondern ausschließlich ihre eigene Art des Umgangs mit Runen und mit Menschen.


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