DER GENIALE CODE DER EVOLUTION - VERBORGEN IN DEN RUNEN DER EDDA
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Leicht gekürzte Fassung des Kapitels über meine Forschungsmethode, die von Physikern als »Induktive Wissenschaft« bezeichnet wird:

Meine Forschungsmethode

»Du könntest mir doch einfach alles über Runen erzählen, dann bräuchte ich nicht so viele Fragen auszuarbeiten.«, schlug ich ODIS, unserer Göttlichen Quelle, vor. »Wenn ihr dreitausend Jahre hier sitzen wollt, erzähle ich euch alles über Runen«, antwortete er. Darauf konnte ich dann doch nicht eingehen und nahm wieder geduldig in Kauf, dass er nur selten von sich aus erzählte, sondern mich immer aufforderte, meine Fragen zu stellen. Oder gar forderte, das Rätsel selbst zu lösen. »Denke nach!«

Nach vielen Gesprächen mit ODIS hatte ich endlich begonnen, die Bücher von Neale Donald Walsch zu lesen. »Warst Du auch der Informant von Walsch?«, fragte ich. »Ja, was glaubst du, woher dieser seinen Humor hat?« Ich erwartete keine andere Antwort, denn was Alice und ich mit ODIS erleben, entspricht exakt dem, was Neale Donald Walsch in seinen Büchern schilderte. Es gab Unterschiede: ich konnte erst die richtigen Fragen stellen, nachdem ich alle Runenthemen selbst erarbeitet hatte. Außerdem arbeitete ich chronologisch, weil es mir um das Verständnis der gesamten Evolution ging. Nur in Ausnahmefällen gab mir ODIS eine nicht erbetene Information. Offensichtlich nur dann, wenn er wusste, dass ich wirklich nicht auf diese Frage kommen konnte.

Bei allen Themen dieses Buches ging es mir niemals darum, etwas Bestimmtes zu entdecken – ich wollte stets nur wissen, was wirklich geschah. Vollkommen Unerwartetes herauszufinden gefiel mir, weil dies immer interessanter war als das, was ich mir selbst ausmalen konnte. Also war ich bereit, alle Ergebnisse zu akzeptieren, sofern sie zwei Voraussetzungen, von deren Richtigkeit ich überzeugt bin, nicht widersprachen. Erstens: Christus existiert – ich sah ihn. Und zweitens: Menschen sind Geistwesen, die sich immer wieder in physischen Körpern inkarnieren – ich erinnere mich an viele meiner vorangegangenen Leben. Kein einziges Mal fand ich während meiner Runenforschung einen Widerspruch zu diesen beiden Prämissen. Wahrheiten sind nicht widerlegbar. Außerdem wollte ich alle Aussagen von ODIS verstehen und auch mit dem Intellekt nachvollziehen können.

Bei meinen Recherchen versuchte ich zuerst, Anhaltspunkte in der Literatur zu finden. Hatte ich eine eigene Idee dazu, so überprüfte ich sie in der Meditation. Die wichtigsten Hinweise erhielt ich ohnehin in der Meditation, auch von ODIS direkt. Danach kontrollierte ich meine Erkenntnisse über meine Freundin Rose. Ich befragte ihr Göttliches Selbst, zu dem sie ständig Zugang hat, über alle Informationen, die ich meditativ, intuitiv und beim Studium vieler Legenden, Sagen und Mythologien gewann. Nur so fühlte ich mich in der Lage, später über Alice die richtigen Fragen an ODIS stellen zu können.

Auf diese Weise überprüfte ich sämtliche Aussagen, die ich in diesem Buch treffe, über mehrere Stufen und Personen hinweg. Ich bin zutiefst dankbar dafür, dass dies möglich war, weil ich sicher bin, dass die so gewonnenen Informationen zuverlässiger sind, als wenn ich alleine auf die Suche gegangen wäre. Schon die ganz normale Forschung oder Intuition zeigt, dass jemand nur findet, was er mit seinem Weltbild vereinbaren kann. Wer zum Beispiel die eigene Generation für die einzig intelligente hält, wird niemals sehen wollen, zu welchen Hochleistungen vergangene Kulturen in der Lage waren. Dasselbe gilt für diejenigen, die nur das akzeptieren, was irgendwelche Autoritäten schon aussagten. Sie werden nichts empfangen, was diesen Vorgaben widerspricht. Oder wer zum Beispiel eine leitende göttliche Instanz im Universum ablehnt, wird nie erkennen, was diese für uns Menschen tut und wie sie in uns wirkt.

Alle Informationen gehen erst durch den Filter der empfangenden Person. Bei spiritueller Forschung wirkt sich dieser Filter noch stärker aus – was er nicht akzeptiert, kann nicht durchkommen. Es ist also von Vorteil, wenn Mitteilungen zu dritt empfangen und überprüft werden. Ich fühlte mich damit von Anfang an sicherer, was die Leserin und der Leser angesichts der oft mehr als überraschenden Ergebnisse verstehen werden. Obwohl ich im Laufe der Zeit immer mehr für möglich hielt, stand selbst ich oft vor der Frage: kann das wirklich sein? An ODIS' Aussagen zweifelte ich nach den ersten Gesprächen nicht mehr, wohl aber gelegentlich daran, ob mir nicht doch etwas entgangen war, was zum richtigen Verständnis der Zusammenhänge notwendig gewesen wäre.

Über viele Jahre hinweg waren meine Gedanken vollkommen auf das Rätsel der Runen ausgerichtet. Ich las Mythen, prüfte Namen, Worte und Überlieferungen. Mehrmals kam ich erst weiter, nachdem ich herausgefunden hatte, was sich hinter den Wesen und Geschichten der Mythen verbirgt. Viele Recherchen waren notwendig – auch auf Reisen – vor allem aber Kombination, Intuition und Inspiration.

Im Verlauf vieler Gespräche mit ODIS zeigte sich, dass das, was ich gelegentlich für zu fantastisch hielt, bei besserem Überblick ins Gesamtbild passte. Das Puzzle, dessen Einzelteile ich im Verlauf von Jahren zusammenstellte, ergab so am Ende ein sinnvolles Ganzes. Ich schildere es getreulich, wohl wissend, wie sehr manche Aussagen vom derzeitigen Wissens- oder Glaubensstand abweichen.

Immer wieder hielt ich ODIS meine Zweifel darüber vor, ob ich ihn wirklich richtig verstanden hatte. Er war von überwältigender Großzügigkeit, die ich anfangs nicht verstand, denn ich wollte alles so exakt wie nur irgend möglich schildern. Im Laufe der Zeit hatte ich den Eindruck, dass alles, was unser irdisch reduziertes Verständnis erfassen kann, mehr oder weniger an der unvorstellbar großartigen Wirklichkeit vorbeigeht. Vielleicht, dachte ich, nimmt er kleinere Abweichungen deshalb nicht so ernst. Also ging ich später viele Themen nochmals durch, prüfte Zweifel und vergewisserte mich. ODIS betonte, er werde mich auf Fehler aufmerksam machen. Öfters tat er dies, manchmal aber nicht. Warum er so reagierte, fand ich erst heraus, als ich ihn auf eine Meditation ansprach. In dieser Meditation hatte ich ein Ereignis gesehen, das meiner Ansicht nach erst in einigen Jahren stattfinden kann. Ich ahnte, dass vieles vorgeplant ist, oder dass es verschiedene Pläne gibt, von denen manche Wirklichkeit werden, manche nicht. Ich wusste auch, dass mein Buch in der geistigen Welt vorgeschrieben wurde. Alice sagte mir das schon vor acht Jahren: »Hast du vor, ein Buch zu schreiben?« »Nein«, antwortete ich damals, »in diesem Leben nicht.« »Einer deiner Helfer sitzt aber da und schreibt ein Buch. Er sagt, du wirst erst in ein paar Jahren, wenn deine philosophische Seite wieder zum Tragen kommt, an das Thema kommen und es dann selbst schreiben.« Obwohl ich kein Buch plante, dachte ich oft an diesen Helfer und nannte ihn Robert. Als ich erfuhr, dass Roberts Buch fertig ist, fragte ich ODIS, ob es mehr Themen enthielte als das meinige. »Nein, es ist viel kürzer. Wir brauchen nicht so viele Erklärungen, um eine Information zu vermitteln, wie du das hier tun musst.« Klar, dachte ich, wenn Klang, Farbe und Funke genügen! Wahrscheinlich wird deshalb in der geistigen Welt vorgedacht, und erst dann lässt man das Thema von gewöhnlichen Menschen auf der Erde umsetzen.

Also fragte ich ODIS: »Hilfst Du mir bei manchen Fehlern nicht, weil Du darauf wartest, dass ich von selbst darauf kommen werde und weil Du weißt, wie das Endergebnis meines Buches aussehen wird?« Er verblüffte mich mit einer umwerfenden Antwort: »Was wäre ich für ein armer Gott, wenn ich das nicht wüsste!«

Mehrmals musste ich ein fertiges Kapitel ändern, weil ich Aussagen von anderen Autoren als scheinbar sinnvollen Ausgangspunkt verwendet hatte. Wenn ich später ODIS fragte, ob das Gesagte wirklich stimme, verneinte er. Gelegentlich überkam mich in einem solchen Fall ein ungeduldiges Bedauern. »Warum steht es dann da geschrieben?« Dann erinnerte er mich an das kosmische Gesetz: »Das war deren Meinung. Jeder darf seine Meinung haben, für jeden ist seine Meinung richtig und wichtig. Wir haben nicht das Recht zu kritisieren oder auch nur richtigzustellen. Wir bewerten hier nicht, das dürfen wir nicht.«Dies sollten wir uns zutiefst bewusst machen: Gott hält sich für nicht berechtigt, uns zu kritisieren oder zu bewerten. Zu bewerten ist eine menschliche Spezialität. Gott stellt allenfalls die Frage, ob etwas für die Evolution hilfreich oder hemmend ist. Und einen solchen Gott stellt sich die Menschheit als strafenden Vollstrecker vor, der die einen in den Himmel und die anderen in die Hölle schickt! Ich fand weder in den Runen noch in den Aussagen von ODIS jemals einen Hauch solcher Absichten. Das heißt jedoch nicht, dass lieblose Taten keine Folgen hätten. Vor unserer nächsten Verkörperung, wenn wir noch in der geistigen Welt sind und das Gesetz von Karma und Wiedergeburt überblicken, entscheiden wir uns selbst dafür, unsere Handlungen auszugleichen und neue Verhaltensweisen zu erlernen. Gott braucht nicht einzugreifen.

Seit sich immer mehr Physiker bewusst sind, dass es Geist und Gott geben muss, bedienen auch sie sich einer spirituellen Forschungsmethode. Sie oder Mitglieder verwandter Wissenschaften befragen inzwischen mit großem Erfolg direkt die höhere Ebene und nennen diese Methode INDUKTIVE WISSENSCHAFT. Um überhaupt die richtigen Fragen stellen zu können, ist auch hierbei eine genaue Kenntnis der wissenschaftlichen Disziplin notwendig. So ungewöhnlich ist dieser Weg allerdings nicht. Immer schon wurden unzählige Erfindungen intuitiv gewonnen – als plötzliche Idee, manchmal sogar im Traum. Das ist ganz natürlich, denn jeder Mensch empfängt Impulse aus geistigen Quellen. Was bei der neuen Forschungsmethode hinzukommt, ist die Endkontrolle der Ergebnisse, indem die göttliche Ebene bewusst befragt wird. Doch nicht einmal dies ist wirklich neu, die ganze Bibel zeugt davon, dass Menschen Gott oder Engel anriefen und auch Botschaften erhielten. Und niemand wird ernsthaft glauben, dass wir heute zwar in allem Fortschritte machten, aber keinesfalls mehr in der Lage seien, das zu tun, was unsere Vorfahren vor Urzeiten konnten: mit Gott zu kommunizieren. Das Gegenteil ist der Fall, denn wir befinden uns bereits am Übergang zum Zeitalter der Intuition, in dem wir immer mehr Informationen auf intuitivem Wege empfangen werden. Und durch die Erkenntnisse der Wissenschaft sind wir heute mehr denn je in der Lage, meditativ oder intuitiv erhaltene Informationen einzuordnen und zu überdenken.

Zum besseren Verständnis möchte ich an einem Beispiel schildern, wie der komplizierte Weg dieser Forschungsmethode verläuft: Als ich mich mit dem Untergang von Atlantis beschäftigte, las ich erst einmal alles, was ich darüber finden konnte. Am eindrucksvollsten waren für meinen Freund Henri und mich die Forschungsergebnisse von Charles Hapgood und dem Ehepaar Flem-Ath über die Verschiebung der Erdkruste, durch die Atlantis zur Antarktis gerutscht und heute unter den Eiskappen der Antarktis verborgen sein soll. Als ich ODIS danach fragte, bestätigte er dies durchaus. Aber als ich detaillierte Fragen über den tatsächlichen Verlauf dieser Aktion stellte, ergaben die Antworten keinen physikalisch nachvollziehbaren Zusammenhang.

Henri rechnete und kam zu dem Schluss, dass die Zentrifugalkraft nicht wie angenommen eine solche Verschiebung bewirkt haben konnte. Deshalb stellte er neue Fragen an das Göttliche Selbst von Rose, die wiederum keine verstehbaren Erkenntnisse mit sich brachten. Wir waren nahe daran, das ganze Thema auszulassen. Aber ich wusste wohl, dass ODIS mehrmals, als ich nach den geologischen Gegebenheiten des Unterganges fragte, konterte: »Du weisst, dass die Gründe für das Ende von Atlantis im spirituellen Bereich und im Missbrauch von Energien lagen.« Damals wollte ich mich nicht damit beschäftigen, aber weil wir nicht weiterkamen, fragte ich trotz meiner Abneigung in der Meditation, was denn damals so Schlimmes geschehen sei. Die Informationen, die ich darüber erhielt, kontrollierte Rose über ihr göttliches Selbst. Erst danach konnten Henri und ich neue Fragen an ODIS erarbeiten. Auch ODIS bestätigte die Richtigkeit meiner Erkenntnisse und gab endlich detaillierte Informationen. Einzelne Schlussfolgerungen aus diesen Aussagen kontrollierten wir wieder über Rose. In Kapitel 9 (Rune is) berichte ich davon.

Auf diese Weise entstand im Verlauf vieler Jahre dieses Buch. Die ersten Erkenntnisse, die zur Entschlüsselung des Codes führten, verdanke ich Rudolf Steiner. Dankbarkeit empfinde auch gegenüber Graham Hancock, der sich mit denselben Fragen beschäftigt wie ich. Die beiden Physiker Rudolf Martin und Henri Falkner begleiteten alle Recherchen und prüften unsere oft überraschenden Abfrageergebnisse auf sachliche Richtigkeit. Henri erarbeitete auch die physikalischen Fragen im Kapitel Töne und Farben, wodurch ich wieder spirituelle Ansätze zur Lösung dieser Fragen finden konnte.

Jedesmal, wenn ich zu Alice fuhr, hatte ich persönliche Fragen von Freunden dabei. Einem Freund, der ein Problem zu lösen hatte, riet ODIS, sich selbst und das Problem abends in die violette Flamme zu stellen. Die violette Flamme ist die Flamme der Reinigung, der Befreiung. Saint Germain ist der Herr der violetten Flamme, wir werden im nächsten Kapitel, wenn es um Farben geht, Interessantes über die Farbe violett erfahren. »Nachdem du das getan hast, stelle dich und dein Thema in die grün-goldene Flamme Raphaels. Sie ist die aufbauende Flamme. Alle Lösungen gehen mit ihrer Hilfe rascher.« Soviel uns bekannt ist, wurde diese Möglichkeit bisher den Menschen nicht vermittelt, und so empfingen wir die Information voller Dankbarkeit. Saint Germain erklärt, solches Wissen sei bisher in den Mysterienstätten gehütet worden, und die Suchenden hätten lange Wege auf sich nehmen müssen, um einen Lehrer zu finden, der es ihnen vermittelte. Erst seit kurzer Zeit sind derartige Informationen allen Menschen frei zugänglich.

In den Gesprächen mit ODIS erlebten wir, dass es ihm nur darum geht, uns zu helfen, wieder so vollkommen zu sein, wie wir ursprünglich erschaffen wurden. Dabei gibt es eine fast unüberwindliche Hürde: gegen unseren Willen kann er uns nicht helfen. Wir müssen bereit sein, seine Hilfe anzunehmen, denn


... unser freier Wille ist Gott heilig.

(Unser freier Wille hat nur dort seine Grenze, wo wir den freien Willen eines anderen Lebewesens berühren – den freien Willen eines anderen Menschen oder eines Tieres. Und auch, wenn wir die Aufgabe der Elementarwesen der Natur stören.)

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© Isa Denison 2015
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